Die globale Situation schreit nach Veränderung. Und es ist unsere Herausforderung, diese Veränderung zu SEIN, sie zu verkörpern und auf die Erde zu bringen. Lange genug haben wir im stillen Kämmerlein und in geschützten Seminaren für unseren Frieden meditiert – nun sind wir mehr denn je gefordert, unser Licht in die Welt zu tragen. Es ist Zeit, Verantwortung zu übernehmen für unsere offenen Herzen, unsere Visionen und unser gemeinsames Erwachen. Wenn nicht wir, wer sonst soll dem Wandel und der Zukunft die Tore öffnen? Wir können uns keine Luxus-Spiritualität, die nur unserem kurzsichtigen egoistischen Wohlergehen dient und in einer Blase der Selbstbezogenheit stecken bleibt, mehr leisten. Wir sind gefordert, unsere Wahrheit wirklich zu leben!

 

Wir sind nicht getrennt von den Schrecken der Welt 
„Alles ist Eins“, „Es gibt keine Trennung“ – wie oft haben wir das gelesen, es gehört oder vielleicht sogar in der Medition erfahren. Doch was bedeutet das für unser Leben? Welche Auswirkung hat es für unseren Alltag? Sind wir wirklich bereit, die Welt als unser Selbst anzusehen?
Und genau darum geht es im ersten Schritt: zulassen, das wir tatsächlich nicht getrennt sind von den Kriegen, der Grausamkeit und der globalen Krise, in der wir uns befinden. Es sind nicht die anderen, die sich die Köpfe einschlagen und die Welt zerstören – es sind WIR! Wenn wir das erkennen und unser Herz dafür öffnen, können wir der Ausgangspunkt globaler Heilung und Transformation sein.

Das EINE Herz, das EINE Schauen
Gemeinsam sind wir hier, gemeinsam erleben wir die menschliche Zerstörungskraft und den menschlichen Wahn und nur gemeinsam können wir den Weg in eine Zukunft des Miteinander finden. Wenn wir beginnen zu erkennen, das wir in jedem menschlichen Augenpaar letztlich uns selbst erblicken, das durch unser aller Augen dasselbe göttliche Schauen in die Welt blickt und das sich in uns allen EIN Herz nach Liebe sehnt, dann öffnen wir die Tür für ein gänzlich neues „Wir“. Vielleicht können wir erahnen, was das für eine Auswirkung auf die Gesellschaft haben kann – von den Auswirkungen in unseren privaten und familiären Beziehungen ganz zu schweigen.

Sehnsucht als evolutionärer Impuls
Es ist wichtig, der Realität ins Auge zu sehen, und es ist wichtig, zu träumen! Denn in unseren Träumen, Visionen und Sehnsüchten begegnen wir den Knospen einer Zukunft, die nur durch uns Realität werden kann. Wir alle haben Träume, wir alle tragen in uns den evolutionären Impuls, der uns in unserer Sehnsucht mit dem nächsten Schritt unserer Entwicklung als Menschheit verbindet.
In unseren tiefsten Wünschen begegnen wir dem Willen Gottes, der durch uns auf die Erde kommen möchte.
Sind wir bereit, aus unserer Sehnsucht heraus zu leben? Finden wir den Mut, für unsere Wahrheit einzustehen, auch wenn es unbequem wird? Neues zu verwirklichen bedeutet, über den gewohnten Horizont hinauszublicken und das Land des Unbekannten zu betreten. Die Welt braucht uns als Abenteurer, als Pioniere unserer Einsicht und unserer Herzen. Wir können es uns nicht leisten, uns auf die Führerschaft einiger weniger Auserwählter zu verlassen. Wir alle sind gefordert – mit unseren Visionen, unserer Tatkraft und unserer Integrität. Ein jeder dort, wo er steht – in der Familie, am Arbeitsplatz, unter Freunden.
Unser Potential als Menschheit ist bei weitem noch nicht ausgeschöpft. Wenn mehr und mehr Menschen die Verantwortung für sich, ihre Träume und Visionen übernehmen, gehen wir gemeinsam den Weg in eine Zukunft, deren Möglichkeiten wir noch nicht mal erahnen können. Diese Zukunft entsteht Jetzt und Hier vor unseren Augen und unter unseren Füßen – Schritt für Schritt für Schritt.