BewusstSein | Blog
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Im Gefäß des Lebens ...
Im Gefäß des Lebens
wird dir das Getränk der Götter gereicht.
Zärtlich trinke den kostbaren Inhalt.
Verschenke keinen Tropfen, haste nicht,
Genieße!
aus: Gala Naumova - Zauberworte für die Zärtlichkeit
Sein - Jetzt und Hier
Du bist jetzt hier. Anwesend in diesem Moment.
Als formloser Raum, als Bewusstsein, als namenlose Stille.
Während Lebendigkeit in dir tanzt, während Erfahrungen kommen und gehen, bist du hier.
Unberührt und still.
Diese Stille ist absolut unabhängig von der jeweiligen Erfahrung – sie ist der Raum, in dem alle Erfahrungen kommen und gehen, der Raum aller Zustände.
Du bist Das.
Du kannst nichts dafür tun – und du kannst nichts dagegen tun.
HierSein.
Du hast das weder gemacht noch könntest du es vermeiden.
Der Himmel des Seins
Ich liebe es in den Himmel zu blicken und das Spiel der Wolken und den Tanz der Lichter zu bestaunen. So kreativ, immer neu und niemals langweilig. Die Liebe des Himmels zu den Wolken, den Sternen und der Sonne ist Ausdruck der Liebe in ihrer reinsten Form: die Liebe des Seins zum Leben. Der Himmel ist einfach da: offen und frei und alle Erscheinungen in gleicher Freude willkommen heißend. Ob Tag oder Nacht, ob Regen oder Sonnenschein - der Himmel ist einfach verfügbar. Ist das nicht ein großes Glück für die Wolken?
Bewusstsein ist von gleicher Natur wie der Himmel. Immer vollkommen rein und unbefleckt steht es allen Erscheinungen zur Verfügung darin Leben zu finden. Nicht wertend, nicht trennend, ohne Urteil. Hier gibt es keine guten oder schlechten Erscheinungen, nichts was angestrebt wird und nichts was abgelehnt wird oder vermieden werden muss. Sonnenschein wird nicht bevorzugt und Regen nicht verneint. Beide singen ihr Lied auf der Leinwand des Himmels, ohne dem Himmel irgendetwas von seiner Unendlichkeit oder seinem Frieden zu nehmen. Nichts kann zu der Unendlichkeit des Raumes etwas hinzufügen und nichts kann etwas wegnehmen. Der Himmel liebt die Wolken und der Himmel liebt den Sonnenschein. Wie könnte er das eine bevorzugen und das andere verneinen!
Wie Schneeflocken vom Himmel ...
Wie Schneeflocken vom Himmel
Fallen die Gedanken
Aus der Formlosigkeit ins zeitlose Hier.
Wir können den Schnee formen und damit spielen,
Uns ein Iglu bauen und uns darin verkriechen,
Uns vor den eigenen Schneemännern fürchten.
Oder genießen:
Ewigkeit und Stille
Im friedvollen Tanz des Schnees.
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(2004)
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Die Verantwortung der Einsicht
Ein Weckruf in Zeiten der Krise
Die globale Situation schreit nach Veränderung. Und es ist unsere Herausforderung, diese Veränderung zu SEIN, sie zu verkörpern und auf die Erde zu bringen. Lange genug haben wir im stillen Kämmerlein und in geschützten Seminaren für unseren Frieden meditiert – nun sind wir mehr denn je gefordert, unser Licht in die Welt zu tragen. Es ist Zeit, Verantwortung zu übernehmen für unsere offenen Herzen, unsere Visionen und unser gemeinsames Erwachen. Wenn nicht wir, wer sonst soll dem Wandel und der Zukunft die Tore öffnen? Wir können uns keine Luxus-Spiritualität, die nur unserem kurzsichtigen egoistischen Wohlergehen dient und in einer Blase der Selbstbezogenheit stecken bleibt, mehr leisten. Wir sind gefordert, unsere Wahrheit wirklich zu leben!
Die natürliche Kraft der Heilung
Alles Leben trägt den Wunsch nach Entwicklung und Wachstum in sich. Alles, was aus dem kreativen Schöpfungsimpuls geboren wird, trägt das Wissen um sein entfaltetes Potential in sich und kennt, seinem inneren Plan folgend, den Weg. Der Same trägt den Baum bereits in sich und wächst, seiner Bestimmung folgend, hinein in dieses Potential. Bei uns Menschen ist das nicht anders.
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