Kennst du das: aufgeladen, voller Energie, neuer Impulse und bester Vorsätze kommst du von einem Workshop oder auch einer Reise nach Hause und innerhalb von Tagen, spätestens nach 2-3 Wochen stellst du fest, wie wenig von der neuen Energie nur noch übrig ist, wie sehr doch wieder alles beim Alten zu sein scheint, wie sehr du dich wieder in den altbekannten Mustern und Bahnen durch dein Leben bewegst …

Das Leben, dein Alltag, deine Gewohnheiten haben dich wieder eingefangen – und scheinen darin richtig gut zu sein! Und ja, alte Gewohnheiten haben eine große Kraft. Und wie leicht passiert es, doch wieder in die gleichen vertrauten, bequemen und gut eingetretenen Pfade zurückzufallen anstatt mühsam und Schritt für Schritt neue Pfade durch das Dickicht unseres Alltags und unserer Beziehungen zu bahnen. Sobald du ein Stück unbewusst wirst: schwups, hat dich die alte Gewohnheit wieder.

Um also wirklich etwas in unserem Leben zu verändern, reicht manchmal weder eine tiefgreifende Erkenntnis noch ein neuer Entschluss aus – solange wir keinen Weg finden, dies in unserem Alltag aufrechtzuerhalten und Tag für Tag zu nähren und damit zu stärken. Nur so kann eine neue Gewohnheit entstehen, die nach und nach die alten Gewohnheiten „überschreibt“.

Und dafür braucht es, so altmodisch das vielleicht klingt, irgendeine Form einer täglichen Praxis. Und wenn es nur fünf Minuten sind, die du dir jeden Tag zu diesem Zweck „schenkst“ (denn es macht keinen Sinn, dies aus Gehorsam und Verpflichtung heraus zu tun, so wie wir vielleicht als Kind ein Musikinstrument geübt haben).

Machs aus Freude heraus, aus der Liebe zu dir selbst und zu dem, was du in deinem Leben etablieren möchtest. Für deine Heilung, dein Wachstum, dein Herz.

Machs am Morgen, am Mittag oder am Abend. Aber machs, Und zwar regelmäßig. Auch wenn es dir mal weniger gut geht und du eigentlich keine Lust hast. Auch wenn du gestresst bist und es sooo viele Dinge zu tun gäbe. Machs täglich, machs regelmäßig und bleib dran. Für mindestens 28 Tage!

Und wie kann deine tägliche Praxis aussehen? Aus allen Techniken und Möglichkeiten, die du vielleicht schon für dich kennengelernt hast, pick dir das raus, was dir am meisten Freude macht und am besten zu dir passt. Womit du am besten deine Energie anheben, dich ausrichten, öffnen und klären kannst. Wie genau deine Praxis dann aussieht, ist dabei weniger wichtig, als dass du sie überhaupt praktizierst!

Denn: Die einzig wirkungsvolle Praxis (oder Technik oder Methode) ist die, die du auch regelmäßig anwendest 🙂

Und wie gesagt: vielleicht reichen ja bereits 5 oder 10 Minuten – und soviel Zeit hast sogar du!

Hier (m)ein Vorschlag:

  • Werde dir deines Körpers und deines Atems bewusst
  • Überlegende die 5 Dinge, für die du gerade dankbar sein kannst
  • Stell dir vor, du verbindest dich über deine „Wurzeln“ tief mit der Erde
  • Lass dich von oben mit goldenem Licht überfluten
  • Richte dich innerlich auf das aus, was dir gerade am wichtigsten scheint, lade deine höchste Heilung, dein höchstes Potential ein und sage innerlich etwas wie: „Unendlicher Geist, ich bitte um vollständige Heilung auf allen Ebenen, um Anbindung und Führung durch mein höchstes Selbst, ich bin bereit für den nächsten Schritt in mein volles Potential. Danke.“

  • Atme ruhig und tief, entspanne dich, erlaube dir bis in die Zellen hinein, von dieser Energie angefüllt zu werden
  • Genieße dich 🙂

 

Ich habe die Übung bewusst so gestaltet, dass auch Menschen ohne Kenntnisse von Quantenheilung sie anwenden können. Falls du bereits ein Quantenheilungsseminar besucht hast, kennst du natürlich viele Wege, sie noch weiter auszubauen …

Ich freue mich unten über Kommentare, wie es dir mit dieser Übung geht, oder über eine Schilderung deiner eigenen, ganz persönlichen Praxis!

Herzliche Grüße
Philipp